Wandern und Rad - Eisenbahner-Sportverein Ludwigshafen

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Januar(„Winter“)wanderung

27.01.2016, die ESV-Wandergruppe startet zur Fahrt mit der S-Bahn nach Schifferstadt Süd; traditionell führt die Wanderung im Januar nicht in den Pfälzer Wald, man bleibt sicherheitshalber in der Ebene in der Vorderpfalz – wegen Schnee und Eis im Haardtgebirge. Im Januar 2016 allerdings, weit und breit nichts von „Winter“ zu sehen (abgesehen von einer kurzen Phase eines Wintereinbruchs im Januar), wie auch bei 12 Grad plus in der Mittagszeit am 27. Januar 2016?!
Durch den Stadtwald Schifferstadt, teilweise entlang des Ranschgrabens, die A 61 - Überführung und die L 528 überquerend, weiter durch den Böhler Wald, war das Tagesziel, die Gaststätte „Zum Vogelpark“ in Iggelheim erreicht.
Hier wurden wir sehr freundlich vom Wirt, unserem ehemaligen Mitglied Hans Freistadt, empfangen. Das kulinarische Angebot, an dem Tag war zudem Schlachtfest, einfach nur „Spitze“! Eine großzügige „Runde“ des Wirts und eine gelungene Gesangseinlage live des „singenden Boxmeister mit Herz“ (z. B. den „Ludwigshafener“ Song) rundete die Mittagspause höchst positiv ab. Eine wirklich zu empfehlende Adresse in der Hahnhofer Str. 144, in 67459 Böhl-Iggelheim, Tel. 06324/7711.
Zurück nach Schifferstadt ging es den gleichen Weg. Dieser endete in der Gaststätte des Vogelparks Schifferstadt bei einem abschließenden Dampfnudelessen (teils mit Weinsoße), einem typischen Pfälzer Essen („Obbarer Dambnudle“).
Nach insgesamt rd. 14 km Wanderung sind letztlich alle 19 Teilnehmer/-innen (und Hund Milo mit Gerd Gottwein) wieder gut am Bahnhof Schifferstadt Süd „gelandet“ und erreichten mit der S-Bahn, den PKw‘s  recht schnell die Ausgangspunkte.
„Auch von dieser Stelle aus nochmals ein ganz großes Dankeschön an Egon für die Planung und Durchführung dieses Wandertages!“                                              
Text und Fotos: Rainer Winkler
Januar(„Winter“)wanderung
Heidenbrunner Tal-Weihnachtsmarkt Neustadt
Novemberwanderung
Eine gerne angenommene Ergänzung zu unserer wöchentlichen Gymnastikstunde sind die von Egon organisierten und geführten monatlichen Wanderungen. So war es auch keine allzu große Überraschung, dass sich wieder einmal vierzehn Sportfreunde/innen zu einer Pfälzer Wald-Wanderung am Ausgangspunkt Bahnhof Deidesheim einfanden. Ziel sollte der Aussichtspunkt Eckkopf sein. Oder soll ich besser die Weinstube Thomas nennen, die wir wie geplant um 14:00Uhr erreichten.
Noch waren bis dahin allerdings ein paar Kilometer sowie Höhenmeter zu laufen. Als erstes ging es in Deidesheim durch die sog. Feigengasse, die bereits von Rainer im ESV Echo Ausgabe Nr.2/2015, Seiten 57/59 ausführlich beschrieben wurde. Daraufhin fanden wir dann auch gleich den Einstieg ins Mühltal. Vorbei am Grimmeisenbrunnen, der einem verdienten Bürger der Stadt Deidesheim gewidmet ist, fand die erste kurze Getränkepause bei der Rasthütte Weinbachquelle statt. Die Unterbrechung gab dann auch Elisabeth die Möglichkeit uns mit einem hochprozentigen Getränk zu verwöhnen und wir würdigten das Ereignis mit einem kleinen Geburtstagslied.
Am Weisen Stich, 471,8m hoch, dann die Mittagspause. Nun, allzu lange hielten wir es dort doch nicht aus. Obwohl uns das Wetter  nicht nur die kalte Schulter zeigte, waren dennoch alle froh, als es weiter ging.
Beeindruckend dann die letzten 60 Höhenmeter bis zum Eckkopf. Der vorher immer wieder einmal einsetzende Regen hatte sich verabschiedet und über dem Wald lag eine fantastische früh-winterliche Stimmung, die mich an das von Hermann Hesse im November 1905 verfasste Gedicht „Im Nebel“ denken ließ. Da dieses Gedicht zur Stimmung einer Novemberwanderung passt , möchte ich es hier wiedergeben.
Im Nebel
Seltsam im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war,
Nun da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern.
Jeder ist allein.
Den Aussichtsturm auf dem Eckkopf hatte dann auch keiner bestiegen. Die Sicht von dort oben wäre gleich null gewesen. Aber der großzügige Aufenthaltsraum am Fuß des Turms lud dann doch zu einer kleinen Pause ein.
Nun sollte es nur noch abwärtsgehen. Die Rheinebene lag bereits im Sonnenschein und es dauerte nicht lange bis wir auf unserem Weg auch in den Genuss der Sonne kamen. An der „Grünen Bank“ vorbei, einem beliebten Treffpunkt der Einheimischen, zeigte uns Egon zwei am Wegrand liegende Basaltseen die vom ehemaligen Basaltabbau zeugen und den wenigsten von uns bekannt waren.
Geheimnisvoll erinnerten uns die Kraterseen an zwei Augen im Wald. Nicht wenig hat dazu auch die Geschichte beigetragen, dass dort während des Basaltabbaues zwei, oder sogar fünf!! Arbeiter in den Abfluss der Seen gezogen wurden und dort ertranken. Nachgewiesen ist diese Geschichte allerdings nicht. Nun waren es nur noch wenige Meter bis zur Bismarkhöhle, einer kleinen Naturhöhle (Aussichtspunkt in die Rheinebene) mit Tisch und Bänken. Aber im Hinblick auf unser nahes Ziel war der Aufenthalt nur kurz. Zu mächtig war nun das Verlangen nach Speis und Trank in der einen Steinwurf entfernten Weinstube Thomas.
Erfrischt und gesättigt war dann der kurze Fußmarsch durch das abendliche Wachenheim  zum Bahnhof ein schöner Abschluss.

Bericht: Gerd Gottwein
Bilder: Elisabeth Fast
Wanderung auf das Weinbiet

28.10.2015, 8:45 Uhr, die ESV-Wandergruppe findet sich im Hbf Ludwigshafen zur Fahrt mit der S-Bahn nach Neustadt/Wstr. Hbf ein. Tagesziel ist das Weinbiet, auf der westlichen Seite des Oberrheingrabens gelegener Berg am Ostrand des Pfälzer Waldes (der Oberrheingraben brach vor etwa 50 Mio. Jahren ein und wurde in späterer Zeit durch Ablagerungen von Material - Sedimente - auf das Niveau der heutigen Oberrheinischen Tiefebene aufgefüllt).
Unser Wanderführer Egon Vogt mit Gattin Gerda empfängt die nun 15köpfige Gruppe. Neustadt/Wstr. ist eines der Zentren des deutschen Weinbaus und veranstaltet jährlich das Deutsche Weinlesefest mit der Wahl der Deutschen Weinkönigin.
Egon führt die Gruppe durch die Fußgängerzone, vorbei an der historischen Altstadt mit der im gotischen Stil erbauten Stiftskirche, hinauf zum Neustadter Ortsteil Haardt. Es geht steil bergauf durch den Ort, welcher mit der pfalzgräflichen Burg Winzingen und dem Haardter Schlössel sowie mit dem Schlossberg und den Weinbergterrassen das Bild des Weindorfs prägt. Nach ca. einem km wird der Wald erreicht. Noch 5 km sind es bis zum 554 m ü. NHN gelegenen Weinbiet. Nach einer Rast am Breitenstein (für die Wanderer ist es die „schöne Aussicht“), die an dem Tag leider nicht  hielt was der Name versprach, wurde das Ziel, das Weinbiethaus auf der Kuppe des Berges um die Mittagszeit, bei Nieselregen und wolkenverhangenem Himmel, erreicht. Das Weinbiethaus wurde übrigens 1906 von der Ortsgruppe Gimmeldingen des Pfälzerwald-Vereins gegründet, mit der Zeit aus rotem Sandstein aufgemauert und zuletzt 2014/2015 top saniert.
Zum Glück hatte Egon für unsere Gruppe Plätze reserviert, denn fast alle 260 Plätze in der Ausflugsgaststätte waren, trotz des nicht gerade einladenden Wetters, besetzt (einem erfahrenen Wanderer stört halt bekanntlich das schlechte Wetter nicht, da er immer die richtige Kleidung parat hat!). Das ließ natürlich vermuten, dass die Gastronomie auch entsprechendes zu bieten hat. Uns so war es! Als nach rd. 2 ½ Stunden der Rückmarsch angetreten wurde, waren alle mit dem Angebot an Speisen und Getränken voll des Lobes - ein Besuch ist durchaus empfehlenswert.
Noch einige Anmerkungen zu dem, was es auf dem Weinbiet noch Interessantes zu sehen gibt: Als nur kurz die Sonne die Wolken durchbrach, war der Blick frei auf den Rundfunk-Sendemast des in der Region bekannten Weinbietsenders sowie auf den  gemauerten Weinbietturm mit der Wetterstation
Zurück in das Tal gen Haardt und Neustadt ging es, wie auf dem Hinweg, über teilweise nicht einfache Wege; man musste sich schon  auf Hindernisse, wie Baumwurzeln und Gestein/Treppenstufen konzentrieren. Dennoch, die gute Waldluft, die Natur und das Alter des teilweise zu sehenden Buntsandsteins am Wegrand, das auf 215 bis 243  Mio. Jahre geschätzt wird, beeindruckte.
Nach insgesamt rd. 12 km Wanderung sind alle Teilnehmer wieder gut am Bahnhof in Neustadt „gelandet“ und erreichten mit der S-Bahn wieder recht schnell die Ausgangspunkte.
„Auch von dieser Stelle aus nochmals ein ganz großes Dankeschön an Egon für die Planung und Durchführung dieses wieder unvergesslichen Wandertages mit einer homogenen Wandergruppe!“                                              
Text und Fotos: Rainer Winkler
Radtour nach Friedelsheim
Nachdem im September die Wanderung der Männergymnastik ausfiel, wurde das Angebot von Manfred eine Fahrradtour nach Friedelsheim durch zu führen mit Begeisterung aufgenommen. Über den ungewohnten Freitagtermin war nicht jeder Sportfreund erfreut. Andererseits hatten dadurch weitere Mitglieder, für die der traditionelle Donnerstag ungünstig war, auch einmal Gelegenheit an der Tour teilzunehmen. Besonders auch deshalb, weil das Fahrtziel das Weingut Müller in Friedelsheim sein sollte. Das dortige Weingut, welches auch zu dem jährlichen Federweißenfest der Männergymnastik im Oktober seinen Wein beisteuert, ist sicherlich ein attraktives Fahrziel.
Abfahrt war wie immer um 13:00 Uhr an der ESV-Sporthalle. Auf verkehrsarmen Straßen sowie Rad- und Wirtschaftswegen  führte uns der Weg durch unsere herbstliche Vorderpfälzer Heimat. Nur unterbrochen von einem kurzen Stopp in einem Sonnenblumenfeld und einer Traubenverkostung im Wingert, sollte die Fahrt ein radfahrerischer Genuss werden.
In Gönnheim teilte sich  dann unsere Gruppe. Einige wenige, wahrscheinlich besonders durstige, steuerten auf direktem Weg unser Fahrtziel an. Die übrigen nahmen die Route über Bad Dürkheim, wo Manfred für unsere Gastgeberin einen Blumenstrauß besorgte. Bald hatten dann alle das Weingut Müller in Friedelsheim erreicht. Dort wurden wir nicht nur von Frau Müller, sondern auch von bereits eingetroffenen Sportfreunden/-innen, die mit Pkw bzw. Straßenbahn anreisten, freudig empfangen.
Zu dem uns zur Begrüßung von der Fam. Müller kredenzten Wein, gesellte sich ein köstlicher hausgemachter Zwiebelkuchen. In geselliger Runde - gibt es für einen Pfälzer etwas schöneres als bei Sonnenschein mit  Freunden/-innen in einem Weingut einen guten Pfälzer Wein zu genießen - wurde noch das eine oder andere Glas  geleert. Dabei hatten die mit der Bahn angereisten Sportfreunde den Vorteil, nicht auf die Menge achten zu müssen. Gerne hätten die Fahrradfahrer noch ein weiteres Glas von dem süffigen Neuen Wein getrunken. Aber die Vernunft siegte. Als Manfred zum Aufbruch rief, hatten wir mit dem Fahrrad ja noch ein paar Kilometer vor uns.
Trotzdem versäumte er es nicht, uns auf dem Rückweg auf eine landschaftlich bedeutende Perle aufmerksam zu machen. Wenige Meter abseits von unserem Weg lag verborgen ein wunderschöner Waldsee, der sicher nur den Ortskundigen bekannt ist. Einen kurzen Zwischenstopp dort einzulegen war selbstverständlich. Daraufhin hatten wir auch schon bald Ludwigshafen erreicht, wo sich die Fahrradtruppe mit der Gewissheit nach und nach auflöste, dass wir schon in wenigen Tagen beim traditionellen Federweißenfest der Männergymnastik des ESV den köstlichen Neuen Wein wieder genießen werden.
Bericht: gego
Bilder: Renate Gleich
Radtour am 03.09.2015 nach Guntersblum
Radtour am 10.07.2015 an den Silbersee bei Bobenheim-Roxheim
Wanderung auf dem Felswanderweg

Am Mittwoch, 10. Juni 2015, konnte endlich der schon im Mai vorgesehene Felswanderweg im Gebiet um Rodalben erkundet werden. Nach der Ankunft am Bahn-Haltepunkt in Rodalben wollten nun 15 Wanderfreunde/innen wissen, ob das dortige Schild, welches den „Felswanderweg, ein Wandererlebnis der Spitzenklasse“ verspricht, nicht nur ein Reklamegag für den Tourismus ist. Egon hatte uns allerdings schon vorab auf eine Wanderstrecke von 20 km aufmerksam gemacht. Nun wird auch jeder interessierte Leser verstehen, dass eine lange Wanderung einen etwas längeren Bericht erfordert.
Auf gelenkschonendem Weg, mit wenigen und moderaten Steigungen, wurde schon bald der Bärenfelsen und die Bärenhöhle erreicht. Die obere Bärenhöhle ist die größte natürliche Sandsteinhöhle der Pfalz. Die anfangs, hinsichtlich der angegebenen Höhlentiefe von 40 m und Höhe von 9 m etwas skeptische Betrachtung, konnte nach Erkundung als zutreffend erkannt werden. Beeindruckend auch die Wasserquelle, welche in der Tiefe der Höhle entspringt, als Bächlein diese durchfließt und als kleiner Wasserfall die Höhle verlässt.
Die weitere Wanderung im dichten, stillen Wald wurde dann nur durch eine in Dahn untergebrachte, größere Wandergruppe aus Oberfranken kurzzeitig unterbrochen. Wie zu erwarten, forderten auch bald die ersten Teilnehmer eine Pause. Egon wäre ein schlechter Wanderführer, wenn er dies bei seiner Planung nicht berücksichtigt hätte. Kaum, nachdem der Wunsch aufkam, wurde auch schon die kürzlich aufgestellte neue Waldhütte erreicht. Dort fanden alle Wanderer an Bänken und Tischen einen geeigneten Sitzplatz. Versüßt wurde uns die Pause noch von dem leckeren Mirabellenbrand, den uns Rolf anbot. Aber allzu lange konnten wir an dem Ort nicht verweilen, da doch noch eine größere Strecke vor uns lag. Schade, dass die Bruderfelsen, das Wahrzeichen von Rodalben und Kulisse einer traurige Sage, nicht auf dem von uns begangenem Weg lag. Dafür wurde wir nun von einer Vielzahl von Felsformationen auf unserer weiteren Wegroute entschädigt. Ich will nur einige wenige, der auf mittlerer Hanglage liegende Felsmassive wie die Karl-May-Felsen, benannt nach ihrer Ähnlichkeit mit den Filmkulissen in Karl-May-Filmen der 60er Jahre sowie Kuhfelsen, Zigeunerfelsen, Krappenfelsen, Rappenkopffelsen und Saufelsen, an denen unser Weg vorbei führte, nennen.
Es wird in Pfalzführern von über 100 kleineren und größeren Felsformationen, die fast alle hervorragende Kletterfelsen sind, auf dem ersten zertifiziertem Wanderweg in der Pfalz berichtet. Selbstverständlich versäumte es Egon auch nicht uns bei den 200 Mio. Jahren alten Buntsandsteinformationen auf Indizien (Kieseinlagerungen), die deren Vergangenheit als Meeresboden aufzeigen, hinzuweisen. Nun, nach dem uns allen die Beine etwas schwerer wurden, sahen wir den ersten Hinweis auf unser Ziel, das PWV-Hilschberghaus. Die auf dem Wegweiser angegebenen 2,5 km sollten schnell zurückgelegt sein. Aber dann, welche unangenehme Überraschung: Nach ca. 20 Min. flotten Fußmarsch – die zu erwartende Weinschorle aktivierte die letzten Kräfte – das: Der weitere Wegweiser gab 2,9 km an. Wie konnte das sein? Sind wir etwa im Kreis gelaufen? Glücklicherweise zerstreute Egon unsere Befürchtung mit dem Hinweis auf die etwas merkwürdige und irritierende Kilometerangabe. Nachdem wir dann aber bald die weiteren Wegweiser mit nun absteigender Kilometrierung folgten, waren auch die größten Pessimisten wieder sicher, dass wir bald unser Ziel, das Hilschberghaus, erreichen.
Dort angekommen, waren bei gutem Essen und Trinken schnell die Anstrengungen der Wanderung vergessen. Und Egons Hinweis, dass es zum Bahnhof Rodalben nun nur noch zwanzig Minuten zu laufen sei, wurde dankbar aufgenommen.
Abschließend können wir auch die Frage die wir uns am Anfang der Wanderung gestellt haben beantworten. Hat die Gemeinde Rodalben mit der Ankündigung auf ein „Wandererlebnis der Spitzenklasse“ den Mund etwas voll genommen? Dies kann nur jeder für sich beantworten. Ich denke die Ankündigung war nicht übertrieben. Und einig waren wir uns alle, dass wir wieder einmal eine wunderbare Wanderung erlebt haben - und bei Gelegenheit sicher den zweiten Teil des Weges, der auch die Bruderfelsen einschließt, gehen werden.

Bericht: gego            
Bilder: Renate Gleich
Radwanderung am 07.05.2015

unter der Leitung von Manfred Buhl.
Strecke: LU – Bad Dürkheim (Einkehr im Weingut Barth) –Friedelsheim (Einkehr im Weingut Müller) - LU
Aprilwanderung

Nachdem ich im neuen Jahr bisher an keinen von Egon geführten Wanderungen der Abteilung Männergymnastik teilnehmen konnte hatte ich das Gefühl, dass mir etwas fehlt. War es das Laufen in fröhlicher Runde, die Gespräche oder je nach Gusto auch die Ruhe, die geschichtlichen, geografischen Erläuterungen von Egon oder die gemütliche Einkehr in einer Pfälzerwaldhütte? Ich denke, alles zusammen machen den Reiz dieser Wanderungen aus, insbesondere wenn sie so gut organisiert sind wie dies bei der Männergymnastik der Fall ist. Deshalb war es mir besonders wichtig, mich an der Aprilwanderung zu beteiligen. Und ich denke, dass dies bei weiteren 14 Wanderfreunden/innen ebenso der Anlass war sich die Wanderung von Neidenfels über die Wolfsschluchthütte nach Breitenstein nicht entgehen zu lassen.
Das gemeldete Wetter (typisch April) stellt uns diesmal nicht vor die Frage, was ziehen wir an, sondern, was lassen wir weg. Der Wetterbericht hat Sonne mit sommerlichen Temperaturen bis 27°C gemeldet.
So lassen wir uns von der S-Bahn nach Neidenfels bringen, biegen nach wenigen Metern von der Hauptstraße in einen kleinen Fußweg/Trampelpfad ab und erreichen schnell den Einstieg in die Wanderung. Bei mäßiger Steigung geht es in Serpentinen, am Ritterstein „Herrentisch“ vorbei bis auf den Bergrücken. Leicht verschwitzt machen wir an Tisch und Bänken bei einer privaten Waldhütte eine erste Pause. Bald haben sich die Teilnehmer von dem leichten Anstieg wieder erholt, so dass der Taubenplatz und der dortige „Stein des Sehens“ (kein Ritterstein) auch schnell erreicht ist. Am Mollenkopf vorbei sehen wir schon bald Esthal wo wir am Ortsbeginn auf einer Wiese von Ziegen, Schafen und Kälber interessiert - oder vielleicht auch misstrauisch - begrüßt werden. Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem mittäglichen Etappenziel, die Wolfsschluchthütte.
Dort angekommen löschen wir zuerst unseren Durst und freuen uns dann auf ein deftiges Pfälzer Mahl. Und Manfred hat auch nicht das kürzlich verstorbene Mitglied der Gymnastikabteilung und ehemaligen Wanderführer Winfried vergessen. „Dieser wird heute Nachmittag in Kaiserslautern beerdigt. In Erinnerung und zu seinem Gedenken heben alle ihr Glas und nehmen einen kräftigen Schluck“.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause brechen wir gut gesättigt und deshalb auch mit etwas müden Beinen auf. Toll, dass Egon vorausschauend die Tour wieder so geplant hat, dass wir bergab durch ein halbwegs schattiges Tal, immer am Breitenbach entlang, nach ca. einer Stunde Breitenstein erreichen. Nun noch schnell geschaut wann der Bus nach Lambrecht fährt - und dann lassen wir in gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen, Bier und Wein sowie anregenden Diskussionen über einen schönen, erlebnisreichen Wandertag in der dortigen Gaststätte die Exkursion ausklingen.
Bericht: Gerd Gottwein  
Fotos: Renate Gleich
Die ESV-Wandergruppe trauert um Winfried Günther.
Unser ehemaliger Wanderführer und guter Sportkamerad verstarb am 19.03.2015 im Alter von 83 Jahren
Frühlingswanderung

    
 Unser Wanderführer Egon Vogt und   seine verehrte Gattin Gerda haben   ihren Wohnsitz nach Deidesheim verlegt - das war aber nicht der Grund, dass   unsere Wanderung am 26. März 2015 in Deidesheim begann.
 Beide empfingen uns am Bahnhof Deidesheim und 11 ESV-Wanderfreunde/-dinnen   machten sich auf den Weg.
 Vorbei am weltweit berühmten 5 Sterne-Hotel „Deidesheimer Hof“, vorbei am   Gasthaus „zur Kanne“, dem ältesten Gasthaus in der Pfalz (erbaut um 1160),   vorbei am historischen Rathaus und weiter durch den Feigenweg (vor jedem Haus ist ein Feigenbaum gepflanzt, dessen Wurzeln Grundwasser   entziehen - und damit das Gebäude trocken halten), gelangten wir, durch   die Wingerte wandernd, in den Pfälzerwald.    
 Hier folgten wir dem Geißbockwanderweg (dieser   ist ein historischer Wanderweg, der schon seit dem 15. Jahrhundert besteht. Er   entstand 1404, als die Lambrechter Weiderechte auf Deidesheimer    Gebiet erhielten und diese mit einem Geißbock bezahlen mussten. Dieser   Brauch hat sich bis heute erhalten, wenn am Pfingstdienstag das zuletzt   getraute Paar einen Geißbock von Lambrecht nach Deidesheim bringen muss. Am   selben Tag findet in Deidesheim die berühmte Geißbockversteigerung statt),      immer dem Geißbocksymbol   und dem blau-gelben Rechteck folgend.
An   einer Wildschweinsuhle erzählte uns Egon, dass hier auch die Elwetritschen   leben und ihre Eier ablegen – was wir ihm natürlich glaubten …    
 Eine erste Rast legten wir an der Weinbachquelle ein, bis wir schließlich zur   Mittagszeit das Forsthaus Silbertal erreichten. Hier folgte die zweite Rast   und wir genossen die Spezialitäten aus hausgemachter Pfälzer Küche, mitten im   Pfälzerwald gelegen.
 Nachdem wir das Forsthaus Silbertal hinter uns gelassen hatten, ging es durch   das Benjental, vorbei an der bekannten Waldgaststätte „Loog-Anlage“ sowie am   Forsthaus Benjental (hier erfuhren wir von   Egon natürlich einiges zu den Thema   „Eselsweg“ und „Mühlen“)  entlang   des „Mühlenwegs“ am Mußbach (nach dem Ort Mußbach benannt, fließt er in den   Rehbach). Unser Ziel Gimmeldingen erreichten wir und „erfreuten“ uns an den   fast leeren Straßen, denn am Wochenende zuvor fand das weithin berühmte   „Mandelblütenfest“ statt und es ist vorstellbar, wie es dann in der kleinen   Weinbaugemeide Gimmedingen bei bis zu 50.000 Besuchern zugeht. In der   Kutscherstube im Weingut Mugler    genossen wir zum Abschluss unserer Wanderung, nach ca. 14 gelaufenen km, einen   vorzüglichen Wein – weil wir ja noch nach Hause kommen mussten, natürlich in   Form einer Weinschorle.
Mit   dem Palatina-Bus ging es dann zurück zum Bahnhof/Neustadt/Wstr. und mit der   S-Bahn weiter Richtung LU.
„Auch von dieser Stelle aus nochmals   ein ganz großes Dankeschön an Egon für die Planung und Durchführung dieses   tollen Wandertages!“
 Text und Fotos: Rainer Winkler
 
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